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Gefahren einer Hypnosebehandlung - kann man aus Hypnose nicht mehr aufwachen? Ängste Zweifel Panik-Attacken hypnotische Anker oder Trigger - gut ausgebildeter Hypnotiseur

 
Gefahren der Hypnose
(c) Matthias-Haberland - pixelio.de
:: ANGST VOR HYPNOSE - KANN DA WAS PASSIEREN ? ::
"Bewahre mich vor der Angst, ich könnte das Leben versäumen. Gib mir nicht, was ich mir wünsche, sondern, was ich brauche. Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte." (A. de Saint-Exupéry)

Gleich vorweg, möchte ich ein weit verbreitetes Gerücht entkräften:
Die Gefahr des "nicht mehr Aufwachens" aus einer Hypnose oder des "Steckenbleibens" in Hypnose besteht absolut NICHT!

Selbst wenn Ihr Hypnotiseur während der Hypnosesitzung tot umfallen sollte, würde die Hypnose von ganz alleine nach einiger Zeit in Schlaf übergehen und sie würden selbstständig aufwachen, wenn Sie ausgeschlafen haben.

Bei zweckmässiger, fachgerechter Anwendung der Hypnose bestehen kaum tatsächliche Gefahren. Ich persönlich habe bisher weder Nebenwirkungen noch gefährliche Situationen erleben müssen, noch davon bei anderen Kollegen tatsächlich gehört!

Wobei hier folgendes trotzdem erwähnt sein muss:
Bei einigen Einleitungstechniken besteht die Gefahr, dass diese einen Epileptischen Anfall auslösen, auch bei einem sehr geringen Prozentsatz von Klienten die vorher keine bekannte Anfallsneigung hatten. Diese bekannt kritischen Einleitungsmethoden werden von mir nicht benutzt!

Bei bereits bekannter Epilepsie ist deshalb aber vorsichtshalber immer insgesamt von einer Hypnosetherapie abzuraten. Ebenso dürfen Personen die unter Schizophrenie oder anderen schweren psychischen Störungen leiden keine Hypnose-Behandlung durchführen lassen, ausser von Ärzten in darauf spezialisierten Kliniken.

Eine theoretische Gefahr bestünde z.B. im Auslösen eines allergischen Asthma-Anfalls, durch die Suggestion gerade entspannt auf einer herrlichen Blumenwiese zu sitzen. Wenn Sie an Allergien und besonders an allergischem Asthma leiden, weisen Sie Ihren Hypnotiseur deshalb unbedingt darauf hin!

Auch das Auslösen von Panik-Attacken in Hypnose kann vermieden werden, in dem Sie Ihrem Hypnotiseur sämtliche Situationen nennen die Ihnen Angst bereiten, z.B. Aufzüge, Rolltreppen, tiefes Wasser, grosse Höhe, etc.

Ihr Hypnotiseur wird aber beides in jedem Fall vor der ersten Hypnose mit Ihnen abklären.

Selbstverständlich gibt es auch falsche Formulierungen die das genaue Gegenteil des erwünschten hervorrufen könnten, oder schlecht formulierte Suggestionen die zu Gefahren führen könnten, wie z.B. die Suggestion immer wieder bei einem bestimmten Wort oder einem bestimmten Lied, automatisch in Hypnose zu fallen. So könnte die Hypnose ohne Anwesenheit des Hypnotiseurs unabsichtlich, z.B. während einer Autofahrt ausgelöst werden. Sind mehrere Behandlungen angesetzt wird ein Hypnotiseur immer so genannte Anker oder Trigger setzen, die Ihnen den Schritt in die nächste Trance erleichtern werden. Diese Anker werden aber natürlich immer so gewählt, dass o.g. nicht passieren kann!

Bei einer Gewichtsreduktion sollte Ihnen aus selbstverständlichen Gründen nicht suggeriert werden "Du hast keinen Hunger mehr!", schliesslich möchte man seine Traumfigur und keine umgekehrte Ess-Störung!

Ähnliche Beispiele für unsachgemässe Suggestionen gäbe es theoretisch unzählige, deshalb sind theoretische Gefahren bei der Hypnose auch vorhanden.

Doch solche, man muss sie so bezeichnen, grob dummen Fehler, sollten einem fachkundigen, gut ausgebildeten Hypnotiseur nicht unterlaufen!

Sprechen Sie Ihre Ängste, Zweifel und alle Fragen bei dem Erstgespräch an, welches auf jeden Fall immer vor der ersten Hypnose stattfinden sollte! Achten Sie darauf, dass der Hypnotiseur Ihrer Wahl geprüft und seine Ausbildung möglichst zertifiziert ist!

Massive psychische Probleme wie z.B. eine krankhafte Depression sollten Sie immer nur bei einem Psychiater, Psychologen oder Hypnosetherapeuten behandeln lassen. Traumatas wie z.B. Missbrauch in der Kindheit sollten Sie ebenfalls nur bei einem dafür gut ausgebildetem Fachmann/-frau aufarbeiten. Ein Hypnotiseur ohne psychologische Ausbildung und Zulassung hat nicht das nötige Wissen und die richtigen Fähigkeiten Ihnen hierbei kompetent zu helfen!

Körperliche Erkrankungen und Schmerzen sollten ebenfalls vor einer Hypnotherapie (egal bei wem diese durchgeführt wird) abgeklärt sein und alle schulmedizinisch notwendigen Untersuchungen und Therapien sollten vorher stattgefunden haben. Die Hypnose unterliegt keiner zeitlichen Begrenzung und kann auch nachdem alles Dringende schulmedizinisch untersucht und behandelt wurde noch gut eingesetzt werden. Ich arbeite bei körperlichen Beschwerden gerne mit Ihrem Arzt und Therapeuten zusammen - dessen Einverständnis natürlich vorausgesetzt!

Wichtig ist vor allem, dass Sie beim Vorgespräch ehrlich sind und immer alle Krankheiten, Symptome und Ihre Vorgeschichte wahrheitsgemäss angeben, damit der Hypnotiseur abschätzen kann ob er Ihnen weiterhelfen kann oder ob er Sie evtl. zunächst an medizinisch qualifiziertere Stelle weiterempfiehlt.

Damit Sie sich nicht auf mein Wort verlassen müssen, würde ich an dieser Stelle noch gerne Hypnotherapeuten von Rang und Namen über die Gefahren der Hypnose zu Wort kommen lassen:

Prof. Dr. Brüggelmann:
"Die Frage, ob sachverständige Hypnose überhaupt Schaden anrichten kann, ist mit einem bestimmten Nein zu beantworten."*

Dr. Moll:
"Die Kardinalfrage muss sein, inwieweit bei zweckmässiger hypnotischer Suggestion Gefahren für die Gesundheit bestehen. Und diese Frage muss mit einem absoluten Nein beantwortet werden."*

Direktor Dr. Scholz:
"Über schädlichen Folgen, die in der Praxis gar nicht auftreten und nur von Gegnern theoretisch konstruiert werden, habe ich nie zu klagen gehabt."*

Und auch Prof. Dr. Möbius antwortete auf die Frage nach den Gefahren der Hypnosetherapie folgendes:
"Es gibt ja Ärzte, die vor der Hypnose warnen, aber das sind gerade diejenigen, die nicht aus eigener Erfahrung, sondern auf Grund theoretischer Bedenken Gegner der hypnotischen Suggestion geworden sind." *

* Quelle: Zitate aus dem Buch "Die hohe Schule der Hypnose" von Kurt Tepperwein, Hypnotherapeut, Heilpraktiker, Schriftsteller und international angesehener Dozent.



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